Elementare Musikpädagogik in der Musikschule Uetze

Musikbabys – Früh übt sich

Dass musikalische Begabung im Säuglingsalter am stärksten ausgeprägt ist und bereits vor der Geburt beginnt, ist mittlerweile durch viele Studien bewiesen. Jeder Mensch ist musikalisch. Zum Teil ist Musikalität angeboren und zum anderen muß sie ausgebildet und trainiert werden. Das ist die Basis des Musikgarten für Babys. Es wird ein Entwicklungsumfeld geschaffen, das musikalische Begabung und Intelligenz von Geburt an fördert. Die akustische Wahrnehmung sowie das angeborene Gefühl für Musik und Takt werden unterstützt. Alle Anregungen werden unmittelbar aufgenommen und umgesetzt. In der empfänglichsten Phase der Entwicklung und Vernetzung des Nervensystems werden verschiedene Sinnesorgane angeregt und Grundlagen gelegt.

Musikzwerge – Aller Anfang ist Hören

Die Sprachentwicklung eines Kindes folgt einem bestimmten Muster: Hören – Sprechen – Lesen/Schreiben. Auch das musikalische Lernen braucht diese Abfolge: Hören – Singen/Aktives Zuhören/Rhythmisieren – Notenlesen/-schreiben. Die Einhaltung dieser Lernschritte ermöglicht den Kindern ein tiefes Verständnis für die Musik, das sogenannte „Feeling“, zu entwickeln. Das „innere Hören“, als Grundlage des Musizierens, wird erworben. Geübt wird insbesondere mit melodischen und rhythmischen Echospielen. Die Kinder erlernen tonal und rhythmisch korrektes Singen, das Gehör wird ausgebildet und die Rhythmik geschult.

Musikkinder – Rhythmussprache und Relative Solmisation

Diese Programme führen fort, was im Musikgarten begonnen wurde. Die Echospiele werden komplexer, das Erlernen der Rhythmussprache nach E. Gordon und die relative Solmisation (Singen auf Tonsilben: Do-Re-Mi…) führen die Kinder zu einer klanglichen Vorstellung des Notenbildes. Wurden Hörverständnis und Körperbewußtsein ausreichend vorbereitet, sind die Kinder in der Lage zu musizieren. Wobei Musizieren mehr ist als Notennamen zu kennen und die richtigen Tasten zu treffen.

Tastenkinder – Musikalische Grundausbildung

Auch hier werden die aus der Frühförderung bekannten Elemente weitergeführt und entwickelt. Die Ausbildung der Musikalität als auch der Sprechentwicklung erfolgt in den ersten ca. neun Jahren. Dann verschließt sich dieser direkte Lernkanal (weiteres Lernen erfolgt dann über logische Verknüpfung). Aus diesem Grund ist das erste Lebensjahrzehnt für Musikalität und Sprache ausschlaggebend.

In den Kursen der Musikalischen Grundausbildung an der Musikschule Steck legen wir auf zwei Aspekte besonderen Wert: zum einen auf das Hören richtig intonierter Töne. Diese sind mit Tastatur sicher zu erzeugen, mit einem Blasinstrument (z.B. Blockflöte) nicht. Zum anderen auf die Entwicklung der Sprechfähigkeit über das Singen, auch hier ist Unterricht auf einem Blasinstrument wenig förderlich. Darum gibt es bei uns die Musikalische Grundausbildung an Tastatur.

„Wenn ich musiziere, ist es wie eine Art Gebet. Ein Dank für diese Gabe.“  — Sting

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